Vermögensaufbau: Systematisch zum Erfolg in 7 Schritten

Wachsende Pflanze

Vermögensaufbau – Du weißt nicht wo du anfangen sollst? Keine Sorge. Systematisch kann jeder erfolgreich ein Vermögen aufbauen.

Was ist eigentlich Vermögen? Für mich bedeutet es in erster Linie finanzielle Freiheit. Ein ordentliches finanzielles Polster erlaubt uns, viele Dinge gelassener anzugehen. Für den einen bedeutet es nur noch Teilzeit zu arbeiten, für den anderen die Möglichkeit sich beliebig zu verwirklichen. Wieder andere möchten einfach sicher gehen, dass sie eine ausreichende Altersvorsorge haben.

Unabhängig davon, welches Ziel du verfolgst, hier erfährst du alles Nötige um langfristig und systematisch Vermögen aufzubauen.

Haftungsausschluss: Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Dieser Beitrag dient nur der Information und Unterhaltung. Er stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögensgegenständen dar (§ 85 WpHG). Vgl. Disclaimer

Systematischer Vermögensaufbau in 7 Schritten

Der erste Schritt zum erfolgreichen Aufbau von Vermögen ist die Kontrolle über deine Finanzen zu erlangen. Deine Finanzen umfassen dabei Absicherung, Einnahmen und Ausgaben sowie eventuell vorhandene Schulden.

1. Basisabsicherung einrichten

Bevor du dich dem Vermögensaufbau widmest, solltest du ausreichend abgesichert sein. Dazu zählen die wichtigsten Versicherungen. Eine Privathaftpflicht sollte jeder abschließen. Sie sichert dich unter anderem gegen Personenschäden ab. Ohne sie kann bei Missgeschicken und Unfällen schnell der finanzielle Ruin drohen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dein Einkommen ab, falls du aufgrund Krankheit oder eines Unfalls deinem Job nicht mehr nachgehen kannst. Sie zählt daher auch zur absoluten Basisabsicherung. Weitere Versicherungen, z.B. eine Unfallversicherung oder Krankenzusatzversicherung können situationsabhängig ebenfalls sinnvoll sein.

Darüber hinaus ist die Anlage eines Notgroschens empfehlenswert. Dieser ist für unvorhergesehene Kosten reserviert. Ich persönlich finde drei Nettogehälter plausibel. Damit bist du auf Reparaturen und Ersatzinvestitionen (kaputte Waschmaschine) vorbereitet. Außerdem hast du im Falle einer plötzlichen Kündigung genug finanzielles Polster um ein paar Monate über die Runden zu kommen.

2. Schulden tilgen und vermeiden

Falls du verschuldet bist, ist in der Regel die erste Priorität, die Schulden wieder loszuwerden. Immerhin wirken sich Zins- und Tilgungszahlungen für Kredite negativ auf deine Fähigkeit aus, Vermögen aufzubauen.

Zinssätze auf typische Verbraucherdarlehen liegen bei ca. 5% aufwärts. Noch höhere Zinssätze (von bis zu 12%) sind beim Kontokorrentkredit zu erwarten. Das Konto sollte daher nur im absoluten Notfall überzogen werden.

Tilge zuerst hochverzinste Kredite, bevor du dich an den Vermögensaufbau machst. 5% und mehr müssen bei der Geldanlage schließlich auch erstmal erwirtschaftet werden.

Die “schlechten” Schulden haben als Ursache den übermäßigen Konsum. Wer auf Pump konsumiert, riskiert langfristig die Überschuldung. Wenn es mal am nötigen Kleingeld fehlt, spare den benötigten Betrag wenn möglich an, statt einen Kredit aufzunehmen.

Neben den “schlechten” gibt es allerdings auch “gute” Schulden. Eine Immobilienfinanzierung kann durchaus ein sinnvolles Investment sein. Hier liegen die Zinssätze derzeit bei ca. 1% und die Zinsbelastung ist entsprechend niedrig.

3. Ausgaben reduzieren, Sparquote erhöhen

Wie gut bist du über deine Ausgaben informiert? Mit einem Budget behältst du jederzeit den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben. Schreibe einfach mal einen Monat lang alle deine Ausgaben auf. Am Ende des Monats weißt du genau, wo dein Geld hingewandert ist.

Wenn von den Einnahmen nichts übrig bleibt wird es schwierig mit dem Vermögensaufbau. Ziel ist es, deine Ausgaben zu reduzieren und deine Sparquote zu erhöhen. Als Mindestsparquote gelten allgemein 10% der Einnahmen. Schaffst du es, mittelfristig 15% und langfristig vielleicht sogar 20% deiner Einnahmen zu sparen, bist du auf einem sehr guten Weg.

Der Trick dabei liegt darin, mit steigendem Einkommen den Lebensstil nicht eins zu eins anzupassen. Angenommen du hast nach einer Gehaltserhöhung monatlich 200 Euro mehr auf dem Konto. Sparst du davon 50% anstatt alles auszugeben, hast du deine Sparquote bereits gesteigert. Danach bleiben immer noch 100 Euro von der Gehaltserhöhung zur freien Verfügung.

Nutze verschiedene Einsparpotenziale aus um dein Sparziel zu erreichen. Konsumverzicht bedeutet nicht unbedingt einen schlechteren Lebensstil. Auch kleine Änderungen der Konsumgewohnheiten machen auf Dauer einen großen Unterschied. Neben Sparmöglichkeiten gibt es auch Methoden und Tricks die dabei helfen, weniger Geld auszugeben.

Nutze Vermögenswirksame Leistungen

Vielleicht zahlt dir dein Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen. Sprich ihn darauf an, falls du nicht sicher bist. Unter Umständen qualifizierst du dich für staatliche Förderungen. Diese solltest du auf jeden Fall mitnehmen.

4. Erspartes arbeiten lassen

Der wohl zentralste Zusammenhang an den Finanzmärkten ist, dass mit zunehmendem Risiko auch die erwartete Rendite steigt. Da der Vermögenszuwachs maßgeblich von der Rendite abhängt, kommen Anleger kaum umhin, zumindest etwas Risiko einzugehen.

Das gilt umso mehr, da wir uns in einer anhaltenden Niedrigzinsphase befinden. Als Folge gibt es kaum Guthabenzinsen auf gängige Sparprodukte wie Sparbücher, Tagesgeldkonten und Bausparverträge. Mit anderen Worten: Verzinste Produkte mit geringem Risiko werfen derzeit sehr wenig Rendite ab.

Folgende Abbildung zeigt, dass der Realzins (Zins nach Abzug der Inflationsrate) für klassische Spareinlagen wie das Sparbuch, seit rund 10 Jahren überwiegend negativ ist. Das heißt Sparer nehmen mit diesen Sparformen bewusst einen Vermögensverzehr in Kauf.

Negative Realzinsen zeigen warum man beim Vermögensaufbau an Risiken nicht vorbei kommt.
Effektiv- und Realzinssätze Banken DE / Neugeschäft / Einlagen privater Haushalte, vereinbarte Kündigungsfrist bis 3 Monate. Daten: bundesbank.de

Angesichts dieser Niedrigzinsen ist es schwer nachvollziehbar, dass immer noch so viele (deutsche) Anleger ihr Geld auf dem Sparbuch liegen lassen. Immerhin gibt es genug Alternativen.

Lasse dein Geld für dich arbeiten. Damit dabei auch was rausspringt, ist eine gewisse Risikobereitschaft erforderlich. Bist du nicht bereit Risiken einzugehen, kannst du natürlich trotzdem auf verzinste Sparprodukte ausweichen.

5. Früh investieren und Zinseszins nutzen

Je eher du beginnst zu investieren, umso länger arbeit das Kapital und umso mehr kommt der Zinseszins zu tragen. Durch disziplinierte und dauerhafte Verfolgung einer Strategie kumulieren sich Kapitalerträge  mit den Jahren zu ordentlichen Summen.

“Time is your friend, impulse is your enemy.”

John C. Bogle

Der Starinvestor Warren Buffet hat beispielsweise 99% seines Vermögens erst nach seinem fünfzigsten Geburtstag erwirtschaftet. Es fällt uns schwer, uns exponentielles Wachstum vorzustellen. Deshalb ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Nehmen wir an du sparst monatlich 300 Euro an und investierst diese kontinuierlich im Rahmen eines Sparplans am Kapitalmarkt. Bei einem durchschnittlichen jährlichen Kapitalmarktzins von 7% wäre die Entwicklung des Vermögens vor Kosten wie folgt:

Entwicklung des Vermögens über 30 Jahre


Die Kurve zeigt deutlich, dass sich der Vermögenszuwachs überwiegend in den späteren Jahren ereignet. Nach 10 Jahren läge das Vermögen bei ca. 53.000 Euro, nach 20 Jahren bereits bei ca. 158.000 Euro und nach 30 Jahren bei rund 368.000 Euro.

Bei absoluter Betrachtung ergibt sich durch den Zinseszins in der zweiten Dekade bereits doppelt so viel Vermögenszuwachs wie in der ersten. In der letzten Dekade dagegen wächst das Vermögen sogar mehr als in den ersten 20 Jahren zusammen.

Die Zeit hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Vermögensaufbau. Langfristperspektive und Durchhaltevermögen zahlen sich aus.

6. Kosten niedrig halten

Bei der Geldanlage entstehen laufend Kosten. Dazu zählen Gebühren für Konten und Depots. Darüber hinaus können Kosten beim Handel mit Wertpapieren und der Ausführung von Sparplänen anfallen.

Aktiv verwaltete Investmentfonds verlangen beim Kauf eines Anteils in der Regel einen Ausgabeaufschlag. Dieser liegt meist bei 3% und dient vor allem der Deckung der Vertriebskosten. Darüber hinaus fallen laufende Verwaltungsgebühren für das Fondsmanagement an, welche meist bei mindestens 1% des Anlagebetrags pro Jahr liegen.

Gehen wir nochmal zurück zum obigen Beispiel, berücksichtigen diesmal aber Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr. Nehmen wir an, du entscheidest dich für die Ausführung eines monatlichen Sparplans in einen aktiv verwalteten Aktienfonds.

Bei einem Ausgabeaufschlag von 3% bleiben (vereinfacht) von 300 Euro nur 291 Euro jeden Monat zur Anlage. Darüber hinaus nehmen wir eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1% an. Die unterstellte jährliche Kapitalmarktrendite von 7% reduziert sich dadurch (vereinfacht) auf 6%.

Die Entwicklung des Vermögens wäre für dieses Szenario folgendermaßen:

Entwicklung des Vermögens vor und nach Kosten über 30 Jahre


Nach 10 Jahren läge das Vermögen bei ca. 47.000 Euro, nach 20 Jahren bei ca. 127.000 Euro und nach 30 Jahren bei rund 267.000 Euro. Die Kosten fressen somit über den 30-Jahreszeitraum ca. 100.000 Euro deines Vermögens auf.

Deshalb ist es sehr wichtig, bei der Auswahl der Anlageprodukte und Depotanbieter die Kosten zu vergleichen und möglichst niedrig zu halten!

7. Risiko diversifizieren

Verschiedene Anlageklassen (Assetklassen) weisen unterschiedliche Rendite-/Risikoprofile auf. Risiko drückt sich in der Schwankung der Assetpreise aus. Diese zeigt sich beispielsweise beim Vergleich verschiedener börsengehandelter Anlageklassen der letzten 5 Jahre. Abgebildet sind in folgender Grafik stellvertretend für:

  • Aktien Industrieländer: MSCI World Index (SM) [World]
  • Aktien Schwellenländer: MSCI Emerging Markets Index (SM) [EM]
  • Staatsanleihen global: FTSE G7 Government Bond Index [Gov]
  • Unternehmensanleihen global: Bloomberg Barclays Global Aggregate Corporate Bond Index [Corp]
  • Immobilien global: FTSE EPRA Nareit Global REITS Net Total Return Index [REIT]
Vermögensaufbau: Matrix mit jährlichen Renditen verschiedener Assetklassen über 5 Jahre.
Gesamtrenditen p.a. verschiedener Assetklassen (in %, absteigend). Daten: iShares.com

Die Matrix verdeutlicht, dass die Performance jeder Assetklasse schwankt. Mal sind Aktien die beste Wahl, mal haben Immobilien oder Anleihen die Nase vorne. Wer beispielsweise in 2015 in Aktien von Schwellenländern investiert hat, musste durchschnittlich einen Verlust von ca. 17,9% hinnehmen. Dafür haben Schwellenländer in den beiden folgenden Jahren sehr gut abgeschnitten.

Durch Investition in verschiedene Assetklassen, reduzierst du im Portfolio das Risiko und stabilisierst die Performance. Der Grad der Diversifikation misst sich einerseits an der Anzahl der Assetklassen.

Andererseits kannst du auch geografisch und über Währungen hinweg diversifizieren. Innerhalb einer Assetklasse reduzierst du Einzelrisiken durch Streuung deines Ersparten auf viele Investments.

Tendenziell gilt, dass mit zunehmendem Alter der Anteil riskanter Anlagen reduziert werden sollte. Eine Faustregel besagt, dass der Aktienanteil im Portfolio bei maximal 100% abzgl. deinem Alter liegen sollte.

Ein Einbruch des Vermögens kurz vor Renteneintritt wäre schließlich mehr als unpassend. Bei langem Anlagehorizont bleibt dagegen mehr Zeit, um Schwankungen und Kursverluste wieder aufzuholen.

Langfristiger Vermögensaufbau mit ETFs

Exchange Traded Funds (ETFs) bieten Anlegern einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu zahlreichen Assetklassen. ETFs sind passive Investmentfonds, die einen zugrunde liegenden Index (z.B. S&P 500) möglichst genau abbilden. Sie werden wie Aktien laufend an der Börse gehandelt.

Zu den Vorteilen zählt einerseits eine günstige Kostenstruktur. Im Vergleich zu herkömmlichen (aktiven) Investmentfonds fallen bei ETFs keine Ausgabeaufschläge an. Die laufende Verwaltungsgebühr ist ebenfalls deutlich niedriger, da die Investments nicht aktiv ausgewählt werden sondern stattdessen in einen Index investiert wird.

Außerdem eignen sie sich bestens um diversifiziert anzulegen. Denn mit Erwerb eines ETF investierst du in einen ganzen Korb aus Wertpapieren. Dadurch erreichst du automatisch eine größere Streuung als mit Einzelaktien, und das mit nur einem Wertpapier. Diese Vorteile haben zur großen Beliebtheit von ETFs beigetragen.

Mit einem ETF auf den breiten Aktienmarkt nimmst du bewusst die “durchschnittliche” Marktrendite in Kauf. Kritiker bemängeln daher, dass sich Anleger mit dem Durchschnitt zufrieden geben. Studien belegen jedoch, dass die wenigsten aktiv verwalteten Fonds langfristig besser abschneiden als ihre Vergleichsindizes. Über die 10 Jahre von 2009 bis 2019, scheiterten beispielsweise im Segment der large-cap US-Aktien 89% (!) der aktiv verwalteten Fonds.

Die Tatsache, dass die wenigsten aktiven Fonds konsistent ihre Benchmark schlagen, spricht weiterhin für den Einsatz von ETFs.

Ein ETF-Sparplan eigenet sich bestens, um kostengünstig, diversifiziert und langfristig Vermögen aufzubauen. Da es bereits Sparpläne ab 25 Euro pro Monat gibt, gelingt so auch der Vermögensaufbau mit wenig Geld.

Was du brauchst um loszulegen

Bevor du loslegen kannst, müssen natürlich noch ein paar Vorkehrungen getroffen werden. 

Depotanbieter auswählen

Der Depotanbieter ist dein Zugang zu den Finanzmärkten. Er stellt dir ein Wertpapierdepot und ein Verrechnungskonto zur Verfügung. Über das Wertpapierdepot kannst du ETFs und andere Wertpapiere handeln. Folgende Kriterien sollten bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters berücksichtigt werden:

Gebühren: Suche nach einem Anbieter, der keine laufenden Konto- bzw. Depot Gebühren erhebt. Bei der Ausführung von Sparplänen wird in der Regel eine kleine Fixgebühr, z. B. von einem Euro fällig. Alternativ sind auch prozentuale Gebühren vom Sparbetrag möglich.

Manche Anbieter verlangen mehr, bei manchen sind Sparpläne kostenlos. Wenn du langfristig ansparst summieren sich auch diese Kosten und sollten entsprechend reduziert werden.

Sparplanangebot: Hast du bereits eine Vorstellung, in welche Produkte du investieren willst (z. B. welchen ETF du besparen willst)? Finde heraus, welche Anbieter deine Wunschprodukte führen. Beim Sparplanangebot gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern.

Auf justETF findest du einen schönen Sparplan-Vergleich und weitere interessante Infos zum Thema ETFs. Hier stelle ich einige ETFs vor, die sich meiner Meinung nach bestens zum Aufbau eines Kernportfolios eignen.

Dauerauftrag und Sparplan einrichten

Hast du einen Depotzugang, dann richte als nächstes einen Dauerauftrag von deinem Bankkonto auf das Verrechnungskonto deines Depotanbieters ein. Als Betrag wählst du deinen monatliche Sparrate, die du in ETFs oder Wertpapiere investieren willst.

Die Ausführung des Dauerauftrags erfolgt am besten gleich nach Gehaltseingang. Dadurch priorisierst du die Einhaltung deiner Sparquote gegenüber deinen Konsumausgaben. 

Für den langfristigen Vermögensaufbau sind Sparpläne ideal. Einen Sparplan richtest du im Depot ein und lässt ihn analog zum Dauerauftrag beispielsweise monatlich ausführen. Bei den meisten Anbietern sind Sparpläne bereits ab 50 Euro, bei manchen sogar schon ab 25 Euro monatlich möglich.

Sind Sparpläne bei deinem Anbieter gebührenpflichtig, baue dein Wunschportfolio mit so wenig Sparplänen wie möglich auf. Schließlich fallen für jeden einzelnen Sparplan Gebühren an. Ich versuche die Gebühren für Sparpläne auf maximal 1% des Sparbetrags zu beschränken.

Durch vierteljährliche Ausführung kannst du zwar Gebühren sparen, dafür entgehen dir jedoch bei steigenden Kursen Gewinne.

Freistellungsauftrag nicht vergessen

Du hast jährlich 801 Euro Freistellungsauftrag zur Verfügung (1.602 für Verheiratete). Bis zu diesem Betrag kannst du deine Kapitalerträge steuerfrei stellen. Für Kapitalerträge die über den Freistellungsauftrag hinausgehen, fallen 25% Abgeltungsteuer und ggf. Soli an. Den Freistellungsauftrag kannst du bei deinem Depotanbieter einrichten.

Fazit

Systematischer Vermögensaufbau besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten. Lebe nicht über deinen Verhältnissen und investiere dein Erspartes. Diese beiden Grundsätze sind mehr Wert als ein Doktortitel in Finanzmanagement.

Jetzt heißt es erstmal Initiative ergreifen. Anschließend zurücklehnen und entspannt dem Vermögen beim Wachsen zusehen. Ich hoffe dieser Artikel hat dir weitergeholfen und wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Vermögensaufbau. 

Bild: Bianca Marolla / Pexels

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